Pünktlich um 9.00 h klopfte es an der Zimmertür. Das Frühstück wurde gebracht.
Es gab Toast mit Rührei, für mich zusätzlich noch Schinken, sowie Orangensaft.
Kaffee und Tee konnten wir uns selbst zubereiten.
In der Nacht war ich erst gegen 5.00 h eingeschlafen, dementsprechend müde war ich noch, aber alles half
nicht, um 10.00 h mussten wir das Zimmer verlassen. Schnell noch geduscht, die
kaum ausgepackten Koffer wieder fertig gemacht und ab zur Rezeption. Es war
schon wahnsinnig heiß draußen, mehr als 30°. Das Frühstück war mit 50,- Aus$
ziemlich teuer, ca. 36,- € für das bisschen Toast und Orangensaft, na, da werden
wir uns drauf einstellen müssen. Ein Taxi brachte uns anschließend zur Autovermietung APOLLO, wo
wir unser Auto in Empfang nahmen für die nächsten 6 Wochen, einen "Apollo Adventurer". Es dauerte etwas, bis alle Formalitäten erledigt waren. Dann konnten wir
alles ins Auto laden. Es fiel uns sofort auf, dass in diesem Fahrzeugtyp
deutlich mehr Platz vorhanden ist, als im "Bushcamper", den wir bei den beiden
letzten Reisen hatten. Außerdem ist die 2.Klimaanlage für den hinteren
Aufenthalts- und Schlafraum Gold wert. Nachdem alles erledigt war, fuhren wir
zunächst zu einem Organic Supermarkt. Da die Preise hier sehr hoch waren, kaufte
Tomoko nur einen Teil der benötigten Lebensmittel ein.
Den Rest kauften wir
anschließend bei Woolworths, unter anderem einen 30 Dosen Karton XXXX-Bier.
Entelchen war begeistert. Beim Ausgang des Supermarktes fanden wir einen
"Brumbys" Backladen, wo wir Brot und für den Sofortverzehr für jeden ein Stück
Kuchen kauften, den wir uns auch sogleich mit einem Cappuccino schmecken ließen.
Das ebenfalls von Tomoko gekaufte Gebäckstück entpuppte sich als fleischhaltig,
also nichts für Vegetarier, kann ich aber morgen zum Frühstück essen. Nun fuhren
wir endlich los. Unser heutiges Ziel war der nur 36 km entfernte "Howard Springs
Nationalpark". Kaum waren wir losgefahren, als ein kräftiger tropischer Regenguss
niederging, der aber Gott sei Dank nicht lange anhielt. Die Temperatur blieb
unverändert hoch und die jetzt noch schwülere Hitze wirkte noch drückender. Ohne
Klimaanlage wäre das schon ziemlich hart. Den in der Nähe des NPs gelegenen
BIG4-Caravanpark fanden wir zunächst nicht, da wegen umfangreichen
Straßenarbeiten alle Hinweisschilder entfernt worden waren. Als wir am Ende der
kleinen Straße angekommen waren, standen wir ganz alleine auf einem kleinen
Parkplatz. Tomoko ging gleich mal mit ihrer Kamera los, da etliche Vogelstimmen
zu hören waren. Während sie einen Masked Lapwing und einen Australasian Figbird
fotografieren konnte, fielen die ersten Moskitos über sie her. Ich versuchte in
der Zwischenzeit irgendjemand zu finden, der mir erklären konnte, wo der
Caravan-Park denn nun sich befindet. Ich traf dann auch nach ein paar Hundert
Metern eine nette Frau, die mir den Weg genau beschreiben konnte. Als ich zurück zum Auto ging,
fand ich unter einem Mango-Baum einige Früchte am Boden liegend. Ich nahm eine davon auf. Da sie mir aber noch
sehr unreif erschien, legte ich sie auf einem nahen Begrenzungspfosten ab.
Vielleicht hat ja ein Vogel Interesse daran.
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