Nach unserer Rückkehr legte sich Tomoko in unser durch die Klimaanlage angenehm kühles Auto und schlief ein wenig. Ich setzte mich draußen in den Schatten der Bäume und ruhte ein wenig aus.
Die Temperatur stieg langsam an, so dass ich mich gegen 12 h auch ins Auto legte und bis 13.10 h fest
schlief. Das war wirklich erholsam. Inzwischen war draußen die Temperatur auf 38° angestiegen, bei 40% Luftfeuchtigkeit. Trotzdem wollte ich einen
kleinen Spaziergang in die nähere Umgebung machen. Dazu kam ich auf eine geniale Idee. Auf dem gesamten Gelände waren die Rasensprenger eingeschaltet.
Also wählte ich meinen Weg so, dass ich von Rasensprenger zu Rasensprenger ging, bei jedem eine Weile stehen blieb und mich nass spritzen ließ. So
ließ sich die Hitze ertragen. Tomoko arbeitete derweil im Auto an ihrer Übersetzung. Nach einer Weile ging ich wieder zurück und wir tranken beide
einen Kaffee. Dazu gab es Kekse und Schokolade. Im Auto war es angenehm kühl, so dass ich schon mit meinem Tagebuch anfing und mich mit einigen
Reisedetails für die nächsten Tage beschäftigte. So verging die Zeit ziemlich schnell. Tomoko bereitete schon früh als Ergänzung zu unserem
Kartoffelsalat-Rest von gestern einen Maccaroni-Salat mit Knoblauch und Käse zu. Dazu kochte sie ein Ei, das aber nicht richtig hart wurde. Bei dem
Gaskocher lässt sich ganz schlecht die Hitze kontrollieren. Kochen mit kleiner Flamme ist fast unmöglich, so dass das Wasser meistens unkontrollierbar
überkocht. Dies passierte jetzt auch wieder. Bei der Rettungsaktion verlor Tomoko den Überblick über die Länge der Kochzeit. Na ja, es gibt
schlimmeres… Gegen 17.00 h machten wir einen kleinen Spaziergang. Wir schlenderten langsam unter den Bäumen umher, mussten aber immer wieder anhalten,
da sich zahlreiche Vögel zeigten.
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