Um 6.30 h wachten wir auf, nachdem wir gut geschlafen hatten. Diesmal machten wir gleich Frühstück, da wir früh in den Tag starten wollten, bevor die große Hitze kommt. Um 8.00 h hatten wir unseren Aufenthalt verlängert und waren startbereit. Der Himmel war noch ziemlich bedeckt, die Sonne versuchte aber schon sich durchzukämpfen. Kurz nachdem wir den Kakadu-Highway erreicht hatten, sahen wir zwei Red-Tailed Black-Cockatoos direkt neben der Straße auf einem Baum in der Sonne sitzen. An ihrem Schwanz konnte man wunderbar die leuchtend roten Querstreifen erkennen. Wir fuhren weiter bis zu einer Abzweigung zum Jim Jim Billabong. Mit Billabong bezeichnet man in Australien die Wasserlöcher von austrocknenden Flüssen, die während der Trockenzeit übrig bleiben. Gegen 9.00 h kamen wir dort an. Inzwischen hatte die Sonne die Wolken verdrängt und es wurde immer heißer. Der Billabong selbst lag ruhig da, die Wasseroberfläche wie ein Spiegel. |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Tomoko entdeckte einen Little Friarbird, einen Rufous Whistler und einen White-gaped Honeyeater. Da es aber sonst ruhig blieb, fuhren wir wieder zurück. Dabei trafen wir auf einen Schwarm Rosellas, mindestens 100 Vögel, die sich plötzlich wie auf ein Kommando vom Boden erhoben und laut krächzend schräg vor uns in die Bäume neben der Strecke flogen. |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
An einer Stelle schraubten sich einige Raubvögel in die Lüfte, einige Whistling Kites und ein wahrscheinlich junger White-bellied Sea-Eagle. Zurück auf dem Highway tauchte plötzlich ein schwarzer Baumläufer auf, ein Black-Tailed Treecreeper, dem Tomoko mit ihrer Kamera einige 100 m in den lichten Eukalyptuswald folgte. Da ich Tomoko längere Zeit nicht mehr sah, machte ich mir schon Sorgen und ging hinterher. Es gab aber keinerlei Probleme. Einige Ameisen mit grünem Hinterteil kreuzten unseren Weg. |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Nachdem wir wieder im Auto saßen, überlegten wir, wie wir bei der zunehmenden Hitze weiter vorgehen sollten. Wir beschlossen, noch mal zum Mamukala Lookout zu fahren, der Stelle wo wir vorgestern so viele Wasservögel gesehen hatten.
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Gleich gegenüber war eine Tankstelle, an der ich volltankte. Der Himmel war inzwischen wolkenlos und die Sonne strahlte mit voller
|
![]() |
![]() |
Tomoko zog sich in die angenehme Kühle unseres Autos zurück und arbeitete etwas an ihrer Übersetzung. Nach einer Weile folgte ich auch und schrieb Tagebuch. So überstanden wir beide ganz gut den Nachmittag. Gegen 17.00 h begann Tomoko zu kochen. Heute gab es einen mexikanischen Teller, Bohnenpürree mit Avocado-Guacamole und Knoblauchtoast garniert mit einem Spiegelei, köstlich! Dazu passte ein kühles Bier. Wir aßen gemütlich im Freien. |
![]() |
![]() |
![]() |
Gerade waren wir mit Essen fertig, als ein plötzlicher Windstoß Regen ankündigte. Es tröpfelte aber nur ein wenig. Nach dem Spülen setzte ich mich noch etwas in die Dunkelheit, die sich jetzt gegen 19.00 h schon ausgebreitet hatte. Dabei fing es wieder an leicht zu regnen, was aber bei der immer noch ziemlich hohen Außentemperatur durchaus angenehm war, zumal ich nur mit Badehose bekleidet war. Irgendwann ging ich auch zu Tomoko ins Innere und schrieb meinen Tagesbericht fertig. Gegen 21.30 h wurden wir müde und gingen schlafen. |