Dann ging es weiter. Unser nächstes Ziel war der ca. 67 km entfernte Yanchep Nationalpark, den wir nach einer knappen Stunde
erreichten. Am Eingang sagte man uns, dass wir keinen Eintritt zahlen müssten, da wir heute schon den Nambung-Nationalpark mit den Pinnacles besucht hätten und das Eintrittsticket dort auch für Yanchep gültig sei. Gut, so sparten wir 12,- $. Wir spazierten ein wenig herum, aber es war jetzt gegen Mittag sehr heiß geworden. Tomoko war ein wenig traurig, dass sie immer noch keinen Splendid Fairy-wren gesehen hatte… Eine geplante Wanderung verschoben wir aufgrund der Hitze auf morgen früh. Wir fuhren zum Capricorn Holiday Park, wo wir auch im Januar schon übernachtet hatten. Mein Name war noch im Computer, so dass wir nichts mehr ausfüllen mussten außer dem jetzt anderen Kfz-Zeichen. Wir erhielten einen schönen Platz unter hohen Bäumen, etwas abgelegen von den großen Caravans, die in einer anderen Ecke des Parks eng zusammenstanden. In den Büschen in der Nähe entdeckten wir zahlreiche kleine Vögel, einmal sogar 4 Fairy-wrens zur gleichen Zeit. Einige Wallabys hatten sich im Schatten der Bäume niedergelassen. Mehrfach zeigten sich auch Red Wattlebirds, Magpies und eine Laughing Turtle-Dove.
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Tomoko war es zu heiß und sie zog sich zum Arbeiten ins Innere des Autos zurück, wo die Klimaanlage für angenehme Temperaturen sorgte. Ich wanderte noch ein wenig mit dem Fernglas umher, konnte aber nichts Neues entdecken, so dass ich wieder umkehrte. Tomoko machte noch einen Kaffee, bevor ich den Reis fürs Abendessen kochte. Ich gelte ja inzwischen als Spezialist für diese Tätigkeit :-). Ganz in der Nähe hüpfte eine junge Elster (Magpie) am Boden herum, die ständig nach Futter verlangte und von ihren Eltern immer wieder gefüttert wurde...
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Anschließend fing ich schon mal an Tagebuch zu schreiben, während Tomoko den Rest des Abendessens vorbereitete. Zur Freude von Entelchen öffneten wir zugleich eine Dose eiskaltes Bier, sehr erfrischend… Zum Abendessen gab es Bratreis mit verschiedenem Gemüse und für mich noch Lachs dazu. Es schmeckte sehr lecker, war aber auch ziemlich scharf, so dass wir noch eine Dose Bier und den Weißwein dazu holten.
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Da unsere Kühlbox allmählich leer wird, füllten wir sie zur großen Freude von Entelchen mit unserem gesamten Biervorrat auf, ca. 10 Dosen. In der Zwischenzeit kam ein Auto nach dem anderen an. Immer wieder neue Gäste stiegen aus, fast alles Väter mit ihren Söhnen. Auf dem Gelände 50 m entfernt bauten sie so nach und nach zahlreiche Zelte auf, etwa 10 - 12. Anscheinend war ein großes Treffen übers Wochenende in Vorbereitung. Ich ging vorsichtshalber vor dem Spülen schon duschen, wer weiß wie das nachher bei nur 3 vorhandenen Duschkabinen aussieht. Anschließend blieb ich noch eine Weile draußen sitzen und schaute dem Treiben zu. Erst als es dunkel wurde gegen 19.30 h ging ich ins Auto und schrieb mein Tagebuch fertig. Mal sehen, ob wir diese Nacht Ruhe finden…
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