Auf meinem GPS-Gerät programmierte ich die Strecke zur Vermietstation von APOLLO in der Nähe des Flughafens ein. Einmal wies mich das Gerät an, den Highway zu verlassen, um anschließend mich sofort wieder auf den gleichen Highway zu schicken, äußerst merkwürdig, war gestern auch schon mal passiert… Nach einigem Suchen, die kleine Straße wo APOLLO liegt, kannte das GPS nicht, fanden wir dann doch gegen 12.45 h unser Ziel. Eine sehr freundliche Mitarbeiterin empfing uns dort. Die Übergabe des Autos klappte problemlos. Den durch Steinschlag verursachten kleinen Schaden an der Windschutzscheibe bemerkte die Dame zwar, stufte ihn aber als geringfügig ein, so dass wir damit keine Probleme bekamen. Die vor 6 Wochen geleistete Kaution in Höhe von 7.500,- $ wurde komplett aufs Kreditkartenkonto erstattet, zuzüglich auch die 18,- $, die wir unterwegs für einen neuen Gasschlauch bezahlt hatten. Alles in allem waren wir mit APOLLO sehr zufrieden, werden wir nächstes Mal (wir denken wirklich schon daran) vielleicht wieder wählen. Ein Taxi brachte uns zum Flughafen. Beim Einchecken wunderten wir uns. Tomokos Koffer war leichter als 17 kg und meiner wog auch nur 21 kg, wir hatten mit mehr Gewicht gerechnet...
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Der Abflug nach Singapore erfolgte pünktlich um 15.30 h. Das Flugzeug war halbleer. Wir saßen zu zweit in einer Dreierreihe. Die Reihe vor uns war sogar komplett leer. So was haben wir in den letzten Jahren nicht mehr erlebt. Der Empfang an Bord war außergewöhnlich freundlich, besonders die humpelnde Tomoko wurde sehr aufmerksam empfangen. Essen und Trinken waren gut. Ich bekam zur Begrüßung sogar einen zweiten "Singapore Sling", den unter Kennern berühmten Cocktail. Ich nutzte die Zeit um den Tagesbericht von gestern nachzuholen und auch mit dem heutigen schon anzufangen. Der Flug verlief insgesamt sehr ruhig.
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Nach 5 Stunden landeten wir planmäßig um 20.30 h auf dem Changi Airport in Singapore. Da der Fußweg bis zur Passkontrolle sehr weit war, bot ich Tomoko an, sie auf einem Gepäck-Trolley zu schieben, was sie aber dankend ablehnte. Also humpelte sie los. Nach kurzer Zeit kamen wir an mehreren Rollstühlen vorbei. Die waren besser geeignet. Tomoko nahm Platz und ich schob sie den wirklich sehr langen Weg durch die Passkontrolle bis zum Gepäckband. Die Koffer kamen beide sehr schnell. Da wir etwas müde waren, wollten wir nicht den eigentlich im Stopover-Programm enthaltenen Bus-Transfer nutzen, auf den wir sicherlich noch einige Zeit hätten warten müssen. Wir nahmen stattdessen ein Taxi, das uns schnell zu unserem Hotel Peninsula Excelsior brachte. Mit 39,- SIN$ war das allerdings ziemlich teuer. Wir bekamen wieder ein sehr schönes Zimmer in der 16-ten Etage des Excelsior-Towers mit Blick auf den Fort Canning Park. Wir duschten noch, bzw. Tomoko nahm noch ein Bad, bevor wir uns gegen 22.45 h schlafen legten.
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