Es war richtig heiß, so um die 32°. Nachdem wir uns erfrischt hatten, machten wir uns auf die letzten 30 km bis zum Ziel. Wir verließen die Interamericana und bogen ab auf eine kleine ziemlich holprige Schotterstraße für die letzten 17 km.
An einer Stelle flog plötzlich ein Blue-crowned Motmot (Blauscheitelmotmot) vor uns über die Straße und blieb gleich neben uns auf einem Ast sitzen. Tomoko machte ein paar Fotos. Da ich die genaue Lage der Finca La Ensenada mangels genauer Daten nur ungefähr in mein GPS eingegeben hatte, waren die letzten km etwas schwierig zu finden. Als unser GPS meldete „Ziel erreicht“ standen wir mitten in einer staubigen trockenen Gegend, von einer Finca keine Spur. Erst als wir einige zufällig auftauchende Passanten befragen konnten, war uns klar wo wir hin müssen. Bald tauchte auch wieder ein Hinweisschild auf, so dass wir jetzt keine Probleme mehr hatten. Am Eingang der Lodge wurden wir schon vom Besitzer erwartet, der uns den Weg zu unserem Bungalow Nr. 25 wies. Es war inzwischen bullig heiß. Das Zimmer war einfach eingerichtet, aber sauber, hat aber keine Klimaanlage. Deshalb schalteten wir sofort den Deckenventilator und einen großen Bodenventilator an, die beide eine angenehme Brise erzeugten. Wir duschten erstmal und legten uns dann in den kühlenden Luftstrom aufs Bett. Plötzlich war alles still! Der Strom war ausgefallen… Was nun! Da ich nicht wusste, ob das Problem nur bei uns war, ging ich mal zur Rezeption. Der Strom war in der ganzen Anlage ausgefallen und ein Störungsdienst war schon informiert. Mal sehen, wann der kommt…. Ich testete mal den kleinen Swimmingpool, der mir aber mit gut 30° Wassertemperatur zu warm war. Mit meiner Kamera machte ich noch einen kleinen Spaziergang hinunter zum Meer.
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